ADHS, Autismus (ASS) & AuDHS Unterstützen

 

08. April 2026

Unterschiedliche Studien und diverse Erfahrungsberichte weisen darauf hin, dass Supplementierungen bei ADHS, Autismus & AuDHS helfen können. Darüber hinaus ist bekannt, dass betroffene Personen im Vergleich zu nicht betroffenen Personen reduzierte Konzentrationen verschiedener Mikronährstoffe aufweisen.

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Wichtige Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit ADHS, Autismus & AuDHS

    Magnesium

    Mehrfach wurde bereits belegt, dass Menschen mit ADHS und Autismus eine verminderte Magnesiumkonzentration nachweisen. Es wird berichtet, dass Magnesium Supplementierung mit Vitamin B6 innert Monaten die Symptome verbessern kann.

    Zink

    Zink spielt eine entscheidende Rolle bei über 300 enzymatischen Abläufen im Körper. Es zeigt sich, das Personen mit dem oben erwähntem Spektrum sehr oft einen reduzierten Zinkstatus haben. Studien zeigen, dass  Hyperaktivität, Impulsivität und problematisches Sozialverhalten verbessert werden können.

    B-Vitamine

    B Vitamine spielen eine zentrale Rolle und werden allgemein unterschätzt. Bei betroffenen Personen mit dem oben genanntem Spektrum ist Vitamin B6 ein wichtiges Thema, aber auch B2, Folsäure und B12 können von Vorteil sein. Vitamin B6 ist unverzichtbar, es wird bei der Synthese sogenannter Neurotransmitter wie Gaba, Serotonin und Dopamin benötigt, wie auch bei der Gewinnung von ATP Zellenergie. Neurotransmitter wirken als Signalüberträger von Informationen, wie z.B. für Motivation, Regulation von Zellen, Beruhigung etc. Zudem haben diese Menschen oft reduzierte Konzentrationswerte wichtiger B-Vitamine.

    Vitamin D

    Vitamin D3 ist sehr wichtig für den Gehirnstoffwechsel und beteiligt sich an der Neurotransmitter Regulation von GABA, Serotonin und Dopamin. Unterdessen ist auch bekannt, dass in unseren Breitengraden die meisten Menschen einen Vitamin D3 Mangel haben und eine Supplementierung von Vorteil ist. Studien zeigen bei ADHS massive Verbesserungen in Kombination mit B-Vitaminen und Magnesium.

      GABA

      Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter, bekannt als Bremser bei der Übertragung von Nervenimpulse/Signale.. Somit dient GABA als beruhigend, angstlösen, stressreduzierend und muskelentspannend. Betroffene Personen mit ADHS & Autismus haben oft eine reduzierte GABA Konzentration und dementsprechend eine Dysbalance von Glutamat und GABA.

      Omega-3-Fettsäuren

      Omega 3 Fettsäuren sind entscheidend für die Energiegewinnung und Signalübertragung, damit die Funktion der Nervenzellen aufrecht erhalten bleibt. Im Gehirn und in der Netzhaut der Augen benötigen wir davon eine hohe Konzentration.

      Taurin

      Taurin beeinflusst die Signalübertragung im Gehirn und Studien zeigen sogar, dass es Dopaminrezeptoren beeinflussen und als Dopaminregulation dienen kann. Taurin wirkt sich so auf die Gaba Rezeptoren aus, was beruhigend bei Unruhe und Hyperaktivität wirken kann.

      Aminoäuren

      Die essentiellen Aminosäuren sind lebensnotwenig und werden für Stoffwechselprozesse, Reparatur, Herstellung von Neurotransmitter und Hormonen benötigt. Es sind Vorläufer von Serotonin, Dopamin, GABA und anderen wichtigen Neurotransmittern.

      Interessante Pflanzenextrakte

      Brahmi (Kleines Fettblatt)

      Brahmi ist eine Pflanze, die in der ayurvedischen/indischen Medizin gerne benutzt wird. Diverse Studien zeigen Verbesserungen bei Unruhe, Konzentrationsproblemen, Hyperaktivität und vielen weiteren Symptomen.

      Passionsblume (Passiflora incarnata)

      Gerne verwendet, um das Nervensystem zu beruhigen, damit die innere Unruhe nachlässt ohne Müde zu machen.

      Baldrian (Valeriana officinalis)

      Wird sehr gerne zur Beruhigung und bei Einschlafproblemen angewendet, auch in Kombination mit anderen Pflanzen.

      Melisse (Melissa officinalis)

      Einige Inhaltsstoffe der Zitronenmelisse hemmen die abbauenden Enzyme von GABA, dadurch wird die GABA Konzentration angehoben. Auch andere Mechanismen haben eine beruhigende, angstlösende Wirkung.

      Lavendel (Lavandula angustifolia)

      Kann die Gefühle ins Gleichgewicht bringen und wirkt zudem beruhigend, angstlösend und stimmungsaufhellend.

      Safran (Crocus sativus)

      Es gibt Studien, die zeigen nach einer 6-wöchigen Einnahme von Safran Verbesserungen der Hyperaktivität und Impulskontrolle. Es wirkt ähnlich wie Methylphenidat und hat einen Einfluss auf die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin im Gehirn.

      Andere interessante Bereiche, um Symptome und Ausprägung zu reduzieren:

      • versteckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten & Allergien
      • verschiedene Schwermetallbelastungen und andere Toxine
      • Reduzierung Industrieller Ernährung (Zusatzstoffe, Zucker, Farbstoffe.)
      • Reduzierung von Elektrosmog und Überstimulation des Nervensystems
      • Strukturiertes Coaching und Begleitung
      • Elliminiation anderer Stressoren